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	<title>Falang in Thailand &#187; Gesundheit</title>
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	<description>Mein Leben in Thailand</description>
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		<title>Jiaogulan &#8211; Pflanze der &#8220;Unsterblichkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 14:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gynostemma Pentaphyllum]]></category>
		<category><![CDATA[Jiaogulan]]></category>
		<category><![CDATA[Xiancao]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten habe ich eine Pflanze kennengelernt, der nachgesagt wird, dass Sie bei regelmässigem Verzehr das Leben verlängern kann. In der südchinesischen Heimat von Jiaogulan (gesprochen etwa so: jaugoolaan), soll es überdurchschnittlich viele Menschen im hohen Alter geben. Ein langes Leben bei bester Gesundheit wünscht sich jeder Mensch. Wie kann Jiaogulan (lat: Gynostemma Pentaphyllum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten habe ich eine Pflanze kennengelernt, der nachgesagt wird, dass Sie bei regelmässigem Verzehr das Leben verlängern kann. In der südchinesischen Heimat von Jiaogulan (gesprochen etwa so: jaugoolaan), soll es überdurchschnittlich viele Menschen im hohen Alter geben. Ein langes Leben bei bester Gesundheit wünscht sich jeder Mensch. Wie kann Jiaogulan (lat: Gynostemma Pentaphyllum, chinesisch: Xiancao) zur Gesundheit beitragen?</p>
<p><span id="more-548"></span></p>
<p>Meine erste Begegnung mit Jiaogulan fand in einem Teeladen in Chiang Rai statt. Mein grüner Tee ging zur Neige, ich wollte eine neue Packung kaufen.  Ein Flyer in englischer  und deutscher Sprache machte auf  Gynostemma Pentaphyllum und ihre positiven gesundheitlichen Wirkungen aufmerksam. Wie in thailändischen Teeläden üblich, konnte ich im Laden Teesorten ausprobieren.</p>
<p>Da ich nach einer neuen Sorte suchte, war mir Jiaogulan willkommen. Die getrocknete Pflanze mit heissem Wasser überbrüht bietet einen leicht süsslichen, teeähnlichen Geschmack. Zuckerzugabe kann also entfallen.<br />
Jiaogulan kann man lange Zeit trinken, ohne überdrüssig zu werden. So soll es auch sein wenn man ein Leben lang davon profitieren möchte.</p>
<p>Ich zähle anschliessend einige gesundheitliche Vorteile auf. Die Informationen dazu habe ich vorrangig der Website von Michael Blumert , Co-Autor des wissenschaftlichen Buches  <strong>Jiaogulan China&#8217;s &#8220;Immortality&#8221; Herb</strong>.</p>
<h3>Jiaogulan &#8211; Besser als Ginseng</h3>
<p>Rein botanisch sind Jiaogulan und Ginseng sehr unterschiedliche Pflanzen. Sie enthalten jedoch einige gleiche Wirkstoffe. Jiaogulan enthält eine grosse Menge an Saponiden, die auch als Gypenoside bekannt sind. Die Struktur der Gyneposide ist sehr ähnlich zu den Panaxoiden, die wiederum als Ginsenoide ( da in Ginseng enthalten) bekannt sind. In Jiaogulan wurden etwa 4 mal mehr Saponide gefunden als in Ginseng und einige davon werden im Körper zu Panaxoide umgewandelt.</p>
<p>Bekannt wurde Jiaogulan in den 70er Jahren durch die Suche eines japanischen Forschers nach einem natürlichen, nicht chemischen Ersatz für Zucker. Die Bestandteile welche für den süsslichen Geschmack verantwortlich zeichnen, liessen sich nicht als Zuckerersatz gewinnen, die Forschung wurde eingestellt. Andere japanische Forscher erkannten jedoch die hochwertigen Substanzen der Pflanze und deren tiefer Ähnlichkeit mit Ginseng.</p>
<p>Nahezu paralle wurden in den 70er Jahren in Chian Volkszählungen durchgeführt.<br />
Einige Orte in südchinesischen Provinzen, darunter die Provinzen Guangxi und Shichuan, wiesen eine hohe Rate über 100jahriger Menschen auf. Krebserkrankungen waren in diesen Gebieten sehr selten. Wissenschaftler wurden mit der erforsschung dieser interessanten Umstände beauftragt. Sie fanden haeraus, dass die Bevölkerung regelmässig Tee trank, der aus einer wildwachsenden Kletterpflanze, Xiancao (Jiaogulan) genannt, gewonnen wurde.</p>
<h3>Gesundheitliche Vorteile</h3>
<p>Das wirklich interessante an Jiaogulan ist, dass nicht einfach in eine Richtung wirkt, sondern vielmehr regulierende Wirkung besitzt. Bluthochdruck wird beispielsweis ebenso reguliert wie niedriger Blutdruck. Es gibt keine Überdosierung.  3 Tassen oder 30 am Tag ist eher eine Sache des Lebensstils.</p>
<h3>Regulierung von Gehirnfunktion und Hormonen</h3>
<p>Je nach Anforderung werden Gehirnfunktionen angeregt oder beruhigt. Ein ausgeglichenerer Schlaf ist möglich. Die Hormonfunktionen werden in Männern und Frauen reguliert. Stress kann besser verabeitet werden.</p>
<h3>Antioxidant</h3>
<p>Die Wirkstoffe von Jiaogulan schützen gegen die Wirkungen sogenannter freier Radikale, welche u.a. für die Entstehung von Krebs (Tumor) im Körper verantwortlich sind, bzw. die Entstehung von Krebszellen im Körper begünstigen. Da freie Radikale den Alterungsprozess des Körpers unterstützen, wird mit Jiaogulan dem Alterungsprozess gegengesteuert.</p>
<h3>Stärkung des Immunsystems</h3>
<p>Das Immunsystem erfährt insbesondere Stärkung wenn es im &#8220;Belagerungszustand&#8221; ist. Durch die Produktion Lymphocyten, Phagocyten, und Serum IGG wird das Immunsystem reguliert.</p>
<h3>Regulierung des Blutdruckes</h3>
<p>Es ist noch nicht vollständig ausgeforscht, welche Wirkungen zur Regulierung des Blutdruckes beitragen. Zwei Faktoren sind jedoch laut jiaogulan.net durch Studien belegt. Der Stoffwechsel des Herzens wird angeregt und die Freisetzung von Nitritoxiden (NO) in den Körper wird gefördert. Vorbeugend gegen Schlaganfall und Herzinfarkt.</p>
<h3>Verdauung</h3>
<p>Jiaogulan  reguliert die Verdauung und soll deshalb u.a. für Gewichtsabnahme eine Hilfestellung bieten. Das hört sich ein bissel nach Durchfall ohne Ende an. Nein, keineswegs. Im Gegenteil es profitieren auch Personen, die häufiger unter dünnerem Stuhlgang leiden. Untergewichtige Personen sollen besser in der Lage sein, Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen.</p>
<h3>Körperliche Ausdauer und Stärke</h3>
<p>Die Kontraktion der Herzmuskel und die Pumpfunktion des Herzens werden gestärkt. Ebenfalls körperliche Ausdauer und Stärke. Wieviel Jiaogulan konsumieren wohl chinesische Sportler? <img src='http://www.falang-in-thailand.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Verpackung des Jiaogulan Tees erwähnt weitere gesundheitliche Vorteile:</p>
<p>- Erleichterung bei Migräne<br />
- Die Zellalterung wird verlangsamt (Sicherlich der Grund für den Namen Kraut der Unsterblichkeit)<br />
- Hält die Menstruationsbalace aufrecht</p>
<p>Über das Internet habe ich gelernt, dass es in Deutschland sehr viele Anbieter gibt, welche Jiaogulan Tee verkaufen. Es besteht allerdings die Gefahr, dass die Pflanzen, aus denen der Tee gewonnen wurde, nicht so wirksam sind, wie Pflanzen die hier in Thailand oder China wachsen. Das ganze Jahr über Sonne und Wärme bietet wohl bessere Eigenschaften als wenn Pflanzen immer wieder der Kälte des deutschen Winters ausgesetzt sind. Dabei ist die Pflanze bis 18 Grad resisitent kann auch in Deutschland kultiviert werden. Allerdings verliert die Pflanze dort nach einigen Vermehrungen ihre ursprüngliche Kraft, ist nicht mehr so wirksam wie die Originalpflanze.</p>
<p>Wie auch immer, eine sehr interessante Pflanze, probieren lohnt sich.</p>
<p>Quellen:<br />
Michael Blumert, Forscher, Buchautor:<a href="http://www.jiaogulan.net/index.htm">Your very best source for  information on Jiaogulan China&#8217;s &#8216;Immortality Herb&#8217;<br />
</a><br />
Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiaogulan">Jiaogulan</a><br />
Website Jens Rusch: <a href="http://www.jiaogulan-unsterblichkeitskraut.de/">Jiaogulan &#8211; Unsterblichkeitskraut</a><br />
<a href="http://www.dithmarschen-wiki.de/Jiaogulan">Jiaogulan &#8211; Aus Dithmarschen Wiki</a></p>
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		<title>H1N1 &#8211; Schweinegrippe in Thailand</title>
		<link>http://www.falang-in-thailand.de/20090715/h1n1-schweinegrippe-in-thailand.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 14:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wie ein böser Countdown. Jeden Tag werden neue Zahlen veröffentlicht, welche die Ausmasse der amerikanischen Grippe beschreiben sollen. 4057 Infektionen gibt es bis zum heutigen Tag. 24 Menschen starben in Thailand am H1N1 Grippevirus. Soweit die offiziellen Zahlen. Wie sieht das tägliche Leben unter dem Eindruck der Schweinegrippe aus? Das Leben ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wie ein böser Countdown. Jeden Tag werden neue Zahlen veröffentlicht, welche die Ausmasse der amerikanischen Grippe beschreiben sollen. 4057 Infektionen gibt es bis zum heutigen Tag. 24 Menschen starben in Thailand am H1N1 Grippevirus. Soweit die offiziellen Zahlen. Wie sieht das tägliche Leben unter dem Eindruck der Schweinegrippe aus?</p>
<p><span id="more-534"></span></p>
<p>Das Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Die Furcht vor dem Virus ist bis in die entlegensten Winkel des Landes gekrochen. Seit einigen Tagen sieht man in Thailand vermehrt Menschen mit Atemmasken. Vorbeugend, weil jemand bereits angesteckt ist oder aus allgemeiner Rücksicht. In Geschäften, Kliniken, Märkten, auf der offenen Strasse, eigentlich überall wo Menschen aufeinander treffen. Manchmal werden die Träger der Masken schief angesehen. Ist ja vielleicht alles nur Übetreibung? Oder aber, steht hinter der Trägerin bereits die Ansteckungsgefahr?</p>
<p>Es klingt entsetzlich, dass durch den Virus Todesfälle zu beklagen sind. Jedoch hat jede Grippe-Epedemie Todesfälle zur Folge. Bis jetzt liegt die Todesrate bei weltweit ca. 0,5% schreibt der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,636307,00.html">Spiegel</a>. Der Wert liege nur leicht über dem einer normalen Grippe-Epedemie.<br />
Der Verlauf hier wird zeigen, wie die Verbreitung der Influenza verläuft. Auch, ob das tragen von Atemmasken einen spürbaren Beitrag zur Entlastung liefert. Ein bissel komisches Gefühl bleibt aber, wenn man die zunehmende Zahl Menschen mit Atemmasken sieht.</p>
<p>Falls ich mich recht entsinne ist der Virus bereits in mehr als 120 Ländern registriert worden, darunter 39 europäische Länder. Die weltweite Verbreitung ist also Realität. Am 6. Juli 2009 zählte Deutschland rund ein Viertel der Krankheitszahlen, die zu diesem Zeitpunkt aus Thailand bekannt waren. Glücklicherweise blieben Todesfälle in Deutschland bisher aus. Für Deutschland wird erst im Spätherbst/Winter mit einem starken Ansteigen der Krankheit gerechnet. </p>
<p>Thailand ist intensiv bemüht, die Grippe H1N1 einzudämmen. In Bangkok wurden vorübergehend mehr als 400 Schulen geschlossen. 2 Millionen Dosen Impfstoff werden bei einem grossen Pharma-Konzern geordert. Zusätzlich 10 Millionen Tabletten oseltamivir (Tamiflu). Die Impfstoffe sollen vorrangig für Risikogruppen wie Kinder, Schwangere, und chronisch Kranke verwendet werden.Thailand forscht an einem massenwirksamen Impfstoff der in ca. 5 Monaten zur Verfügung stehen soll. </p>
<p>Bis ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, ist es vielleicht keine schlechte Idee, mit einer Atemmaske in der Öffentlichkeit zu erscheinen? Die WHO ist allerdings der Meinung, die Grippe mit dem Virus H1N1 ist nicht mehr zu stoppen. Vielleicht ist es sogar besser, die Infektion einzufangen um daraufhin immun zu sein? Den Verlauf der H1N1-Grippe könnte man gelassener verfolgen. Zumindest solange, bis mutierte Varianten vom Virus eine starke Verbreitung finden.</p>
<p>In Thailand ist Händewaschen als eine der vorbeugenden Massnahmen gegen die Virusübertragung nicht so bedeutend wie etwa in europäischen Ländern. In Thailand wird mit dem Wai gegrüsst. Die Hände werden zusammengefaltet vor dem Körper zur begrüssenden Person gerichtet. Eine Berührung findet nicht statt. Das gilt jedoch nur für den öffentlichen Bereich. Personen die sich sehr gut kennen, haben, wie überall auf der Welt, keine Bedenken eines Körperkontaktes. </p>
<p>Laien sind laut WHO nicht in der Lage die Virusinfektion H1N1 von anderen Grippearten zu unterscheiden. Es können gängige Beschwerden wie Kopf und Gliederschmerzen, Fieber, Husten, trockener Hals und laufende Nase auftreten. Nur ein Mediziner kann feststellen um welchen Virus es sich handelt.</p>
<p>Die Übertragung von Grippevieren passiert überwiegend durch sprechen, niesen und husten, auf Personen in einem Umkreis von etwa 1 Meter.  Die WHO hält andere Massnahmen für wichtiger als das Tragen von Atemmasken: Mindestens einen Meter Abstande zu anderen Personen halten, Hände waschen, möglichst wenig Kontakt mit anderen Personen haben bzw. die Zeit in stark frequentierten öffentlichen Räumen und Gebieten kurz halten, Fenster möglichst oft und lange offen halten.</p>
<p>Zu den Risikogruppen gehören auch Asthmatiker und stark übergewichtige Personen.</p>
<p>WHO: <a href="http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/">Pandemic (H1N1) 2009</a><br />
Weltgesundheitsorganisation, Regionalbüro Europa (deutsch) <a href="http://www.euro.who.int/influenza/ah1n1?language=German">Influenza A H1N1</a></p>
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		<title>Melamin in thailändischen Produkten?</title>
		<link>http://www.falang-in-thailand.de/20081017/melamin-in-thailandischen-produkten.htm</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 05:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Melamin]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schwer zu sagen, wie viele Produkte die Milch enthalten, von hoher Melamin-Konzentration betroffen sind. Eine bedeutende milchverarbeitende Firme in Thailand, Dutch Mill, zog es vor, keine Informationen zu veröffentlichen, obwohl eine Sendung von 20 Tonnen Milchpulver aus China vor einigen Tagen unter dem Verdacht stand, hohe Melaminkonzentration zu enthalten. Der Verdacht wurde durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schwer zu sagen, wie viele Produkte die Milch enthalten, von hoher Melamin-Konzentration betroffen sind.  Eine bedeutende milchverarbeitende Firme in Thailand, Dutch Mill, zog es vor, keine Informationen zu veröffentlichen, obwohl eine Sendung von 20 Tonnen Milchpulver aus China vor einigen Tagen unter dem Verdacht stand, hohe Melaminkonzentration zu enthalten. Der Verdacht wurde durch Laborproben entkräftet. Hingegen stellte ein schweizerisches Labor zu hohe Melamin-Werte in Keksen fest, die aus Thailand und Sri Lanka stammen.</p>
<p><span id="more-432"></span></p>
<p>Gestern wurden in Thailand stark überhöhte Melamin-Werte in ungezuckerter Kondensmilch der Marke Mali festgestellt. Die Kondensmilch enthielt in den Proben eiiner Konzentration von 92,82 mg/kg Melamin, was weit über den zulässigen 2,5mg/kg liegt. </p>
<p>Melamin ist eine Chemikalie, die zur Produktion von Plastik und  Pestiziden eingesetzt wird. In Milchprodukten erhöht die Chemikalie den Stickstoffgehalt und täuscht damit einen hohen Anteil an Protein vor. Bisherige Melamin-Probleme waren immer irgendwie auf China zurückzuführen, wo Melamin von mindestens 22 Firmen zur &#8220;Aufbesserung&#8221; von Milchprodukten eingesetzt wurde. Da die chinesischen Milchprodukte offenbar in weiten Teilen dieser Welt verarbeitet werden, wird der Weg, den das Melamin in Milchprodukten nimmt immer verschlungener und undurchsichtiger.  </p>
<p> Der thailändische Hersteller der Kondensmilch, Marke Mali, erklärt, aus diversen Ländern zu importieren. Darunter Australien, Belgien, Burma, Indien, Neuseeland und Schweiz.</p>
<p>In China starben bisher mindestens 4 Babys durch den Konsum melaminverseuchter Milchprodukte. Mindestens 47 000 ( Die Zahl steigt stetig) chinesische Babys mussten durch den Konsum von Milchprodukten mit erhöhter Melaminkonzentration verursacht, wegen Nierenerkrankungen in  Krankenhäuser eingeliefert werden. </p>
<p>Selbst wenn Melamin für Erwachsene weniger gefährlich sein sollte,  stellt sich die Frage, welche Produkte sind vor erhöhten Melamin-Werten sicher?</p>
<p>Die hitze-, feuer- und lichtbeständige Chemikalie übeträgt gewiss nicht ihre Eigenschaften auf die Konsumenten. Diese reagieren doch anders als das mit Melamin gefertigte Plastikgeschirr. Durch Kristallbildung bilden sich Nierensteine und Blasensteine.</p>
<p>Hohe Werte von Melamin wurden weltweit u.a. in folgenden Produkten festgestellt:<br />
Babymilchpulver, Milch, Kondensmilch, Joghurt, Bonbons, Kekse, Schokoriegel aller Art. Der Skandal ist längst nicht zu Ende, täglich gibt es neue Meldungen zum Melaminskandal.</p>
<p>Bis es mehr Klärung und bessere Regelungen zum Schutz der Konsumenten gibt, müssen viele Firmen ganz gewiss Umsatzeinbussen für die genannten Produkte hinnehmen. Klärung und Aufklärung sind notwendig. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Malaria lauert in den Grenzregionen von Thailand</title>
		<link>http://www.falang-in-thailand.de/20080918/malaria-lauert-in-den-grenzregionen-von-thailand.htm</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 10:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Artemisinin]]></category>
		<category><![CDATA[Artesunate]]></category>
		<category><![CDATA[Malaria]]></category>
		<category><![CDATA[Moskitos]]></category>

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		<description><![CDATA[Moskitos sehen genauso unscheinbar aus wie Mücken. in den Tropen finden sich Exemplare unterschiedlicher Grösse. Für die Übertragung von Malaria ist der Typus Anopheles verantwortlich. Diese Moskitos erscheinen vor allem in den Abendstunden, aber gerne auch schon am Nachmittag &#8220;zum Kaffeetrinken&#8221;. Malaria kann sicherlich eine gefährliche, lebensgefährliche Krankheit sein. Sie kann aber auch relativ harmlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moskitos sehen genauso unscheinbar aus wie Mücken. in den Tropen finden sich Exemplare unterschiedlicher Grösse. Für die Übertragung von Malaria ist der Typus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anopheles">Anopheles</a> verantwortlich. Diese Moskitos erscheinen vor allem in den Abendstunden, aber gerne auch schon am Nachmittag &#8220;zum Kaffeetrinken&#8221;. </p>
<p><span id="more-393"></span></p>
<p>Malaria kann sicherlich eine gefährliche, lebensgefährliche Krankheit sein. Sie kann aber auch relativ harmlos verlaufen, ähnlich wie eine Erkältung. Es besteht kein Grund zu übergrosser Ängstlichkeit wenn man einige Verhaltensregeln beachtet.  </p>
<p>Toristenzentren gelten im Allgemeinen als frei von Malaria. Dazu gehören Bangkok, Hua Hin, Pattaya, Phuket, Koh Samui. Chiang Mai und Chiang Rai werden oftmals ebenfalls als frei von Malaria erklärt. In Chiang Rai habe ich selbst gesehen wie auf öffentlichen Strassen gegen Malariaerreger mit der chemischen Keule gekämpft wurde. Selbst wenn die Stadtgebiete wirklich frei sein sollten und nicht nur als malariafrei gelten, kann es in der Umgebung schon anders aussehen. Wer gerne etwas vom Land sehen möchte, Treckingtouren unternimmt, Nationalparks besucht, Rafting oder Kanu-Touren auf dem Plan hat, Zelten im Freien usw. muss damit rechnen Moskitos zu begegnen, welche Malaria übertragen. Sämtliche Regionen an den Landesgrenzen zu den Nachbarstaaten Laos und Burma verfügen über ein höheres Potenzial für Malaria. </p>
<p>Nach meiner Auffassung muss man überall in Thailand mit der Möglichkeit einer Malaria-Infektion rechnen. Regionen werden erst dann zum Malaria-Gebiet erklärt, wenn vermehrt schwere Fälle registirert werden. Viele Malaria-Erkrankungen werden aber gar nicht registriert, da es keinen schweren Krankheitsverlauf gibt. Menschen die in Malaria-Gebieten leben, erwerben eine gewisse Resisitenz gegen die Krankheit und zeigen nur leichte Symptome. Besucher aus nichttropischen Ländern tragen ein grösseres Risiko mit sich, an Malaria zu erkranken. Besonders gefährdet sind Kinder.</p>
<p>Die ersten Symptome von Malaria zeigen sich etwa 10 bis 14 Tage nach dem Insektenstich. Typische Anzeichen sind: Fieber, Kältegefühl, Übelkeit. Aber auch noch Monate nach der Infektion ist ein Ausbruch möglich.</p>
<p>Vorbeugene Massnahmen gegen Malaria</p>
<p>Vor allem durch das persönliche Verhalten im Malaria gefährdeten Gebiet können wir aktiv etwas gegen die Erkrankung durch Malaria tun.<br />
Medikamentöse Vorbeugung bedeutet Chemoprophylaxe und ist nie frei von möglichen Nebenwirkungen. Sämtliche Medikamente sollten auf das Zielgebiet abgestimmt sein. Deshalb sollte man dafür einen erfahrenen Arzt oder das nächstgelegene Institut für Tropenmedizin konsultieren.  </p>
<p>Hier einige Worte zu medizinischen Wirkstoffen, die in Thailand zur Malariabekämpfung zum Einsatz kommen.</p>
<p>Derzeit wird in Thailand als einziges Wirksames Mittel Artenusate angesehen. Artenusate ist ein Nebenprodukt von Artemisinin, welches in Kombination mit anderen Bestandteilen seit vielen Jahren zur Behandlung eingesetzt wurde. Zu 95% konnte damit wirksam Malaria bekämpft werden, Die Malariaerreger verschwanden innerhalb von 48 Stunden. Artemisinin wurde als Kombination mit anderen Wirkstoffen eingesetzt. Die WHO stellte das Nachlassen der Wirksamkeit der kombinierten Artemisinin Therapie fest. Die Wirksamkeit ist auf 90% gesunken.</p>
<p>Artesunate sorgt derzeit sehr gut dafür, dass die Erreger in wenigen Tagen den Körper verlassen.<br />
Der Wirkstoff basiert auf einer u.a. in China und Thailand beheimateten Pflanze.<br />
Artemisia Anua (Quinhao) ist eine Pflanze welche in der traditionellen chinesischen Heilmedizin u.a. gegen Malaria eingesetzt wird. Aus Artemisia Anua wird Artenusate und Artemsinin gewonnen.<br />
Ob ein Tee aus Blättern dieser Strauchpflanze hilfreich gegen Malaria sein kann ist umstritten, da sich Experten nicht einig über die Löslichkeit der Substanzen sind. </p>
<p>Eine höhere Wahrscheinlichkeit der Wirksamkeit wird mit Medikamenten erreicht, welche den Wirkstoff Artenusate enthalten. Empfehlenswert ist es, Malaria-Präparate in Deutschland besorgen. Obwohl in Thailand strenge Kontrollen der Medikamente angeordnet sind, bezweifle ich, dass der thailändische  Markt frei von gefälschten Drogen ist. Der Süden Chinas ist nicht weit. Dort wurden in diesem Jahr grosse Mengen gefälschter Artenusate gefunden. 240 000 Packungen wurden bis zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits in Asien verkauft.</p>
<p>Wie man sich gegen Malaria schützen kann habe ich bereits in einem früheren Beitrag beschrieben, auf den ich unten verweise.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich ein Balsam erwähnen, das ich persönliche als sehr wirksam gegen Malaria empfinde. Das Balsam ist in Thailand in u.a. in kleinen Lebensmittelgeschäften und Drogerien erhältlich. Die kleinere Packung für 10 Baht enthält eine Metallschachtel. Die etwas grössere Packung für 20 Baht wird mit einem kleinen Schraubglas ausgeliefert. Es findet sich die englische Aufschrift &#8220;Golden Cup Balm&#8221;. Das Balsam enthält folgende Bestandteile: Pfefferminzöl, Menthol, Zimtöl, Eukalyptusöl, Gewürznelkenöl, Cajuputöl, Methyl Salicylate und Bestandteile um die Salbenkonsistenz herzustellen.  </p>
<p>Das Balsam wird hauchdünn auf freiliegende Hautpartien aufgetragen. Das Balsam ruft ein gemischtes Gefühl aus wärmend und kühlend auf der Haut hervor. Das Gefühl ist für mich relativ angenehm, die Salbe gut verträglich. Die Wirkung hält mehrere Stunden an. Eventuell ist bei nachlassender Wirkung ein zweiter Auftrag pro Abend sinnvoll.    </p>
<p>Nehmt es nicht persönlich, aber ziemlich wirkungsvoll ist eine gute Körperhygenie. In Thailand ist es häufig heiss, selbst einfache Bewegung, wie spazieren gehen im Freien, wird leicht zu einer schweisstreibenden Angelegeheit. Geschwitzte Haut stellt einen Moskito-Magnet dar. Besonders der Schweiss der Füsse wirkt unheimlich anziehend auf die Moskitos. Am späten Nachmittag kurz mal geduscht ist schon die halbe Miete um sich Moskitos von der Haut fernzuhalten. </p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://www.falang-in-thailand.de/20070924/mittel-gegen-moskitos-kampf-gegen-malaria-denguefieber-und-gelbfieber.htm">Mittel gegen Moskitos &#8211; Kampf gegen Malaria, Denguefieber und Gelbfieber</a></p>
<p><a href="http://www.falang-in-thailand.de/20070912/moskitos-verbreiten-malaria-dengue-fieber-und-andere-krankheiten.htm">Moskitos verbreiten Malaria, Denguefieber und andere Krankheiten</a></p>
<p>Websites:</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin: <a href="http://www.dtg.org/malaria.html">Malariaempfehlungen</a><br />
<a href="http://www.malariajournal.com/">Malaria Journal</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Artemisia_annua">Artemisia Annua</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Artesunate">Artesunate</a><br />
Institut für interdisziplinäre Medizin: <a href="http://www.ifi-reisemedizin.de/BaseCMP/pages/contentdelivery?CID=5696&#038;JOB_NAME=DISPLAY_PAGE">Malaria</a><br />
gesundes-reisen.de: <a href="http://www.gesundes-reisen.de/redaktion/malaria_allgemein.htm">Malaria</a><br />
Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malaria">Malaria</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zyklon Naris in Burma fordert mehr als 23 000 Todesopfer, die Zahlen steigen täglich</title>
		<link>http://www.falang-in-thailand.de/20080511/zyklon-naris-fordert-ueber-23000-todesopfer-in-burma.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 12:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahlen der Opfer steigen täglich. Ins Unermessliche. Zunächst 551, dann 3500, später 22 500 und 41 000 Vermisste. Die UN schätzt bereits 100 000 Tote. Auf 1,5 Million wird die Zahl der Obdachlosen geschätzt. Schreckliche Zahlen. Was tut die Militärregierung? Sie setzt so ziemlich alles daran, keine Helfer in das Land zu lassen. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahlen der Opfer steigen täglich. Ins Unermessliche. Zunächst 551, dann 3500, später 22 500 und 41 000 Vermisste. Die UN schätzt bereits 100 000 Tote. Auf 1,5 Million wird die Zahl der Obdachlosen geschätzt. Schreckliche Zahlen.</p>
<p><span id="more-207"></span></p>
<p>Was tut die Militärregierung? Sie setzt so ziemlich alles daran, keine Helfer in das Land zu lassen. Viele Helfer halten sich in Thailand bereit, bekommen aber kein Visa für die Einreise nach Burma. Zwei Flugzeugladungen, die von Dakar und Dubai nach Burma geflogen wurden, beschlagnahmte die  Militärjunta.  Es handelte sich um Sendungen vom UN World Food Program (WFP).</p>
<p>Derweil werden im Irrawady Delta schwimmende Leichen im Wasser gesichtet.  Menschen und Tiere. Fatal, die  burmesische Bevölkerung mag diese Leichen nicht bergen, weil es &#8220;Fremde&#8221; sind. Das heisst, Tote die im Dorf nicht bekannt sind, werden dem Wasser überlassen. Obwohl bekannt und gefürchtet ist, dass die verwesenden Leichen das Wasser vergiften. Kinder werden gegen Masern geimpft,  da ein Ausbruch dieser ansteckenden Krankheit befürchtet wird. Cholera, Dengue Fieber und Malaria sind weitere Krankheiten, deren Ausbruch wahrscheinlich erscheint. Die Folgeschäden könnten ohne umfassende Hilfe sehr viel höher ausfallen als die direkten Opfer des Zyklons Naris. Die Zahl der von Junta zugegebenen Opfer steigt täglich.</p>
<p>Hätte diese Katastrophe verhindert werden können? Einen Zyklon können Menschen heutzutage nicht verhindern.  Vorhersagen lässt er sich schon. Indien hat Burma bereits 48 Stunden vorher über den anrollenden Zyklon gewarnt. Der burmesische Wetterdienst bestätigte den Erhalt der Warnung. Es wäre Zeit für Information der Bevölkerung und Evakuierungen gewesen.</p>
<p>Gegner des Militärregimes hofften, die Junta würde die Abstimmung für eine neue Verfassung, welche das  Militärregime stärkt,  aussetzen.  Diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Nur in den stark vom Zyklon gebeutelten Regionen wird die Abstimmung  verschoben. Flüchtlinge, die in Schulgebäuden Zuflucht suchten, wurden gezwungen diese zu verlassen, um die Gebäude als Wahllokale nutzen zu können.</p>
<p>Die Verfassung verspricht &#8220;demokratische Wahlen&#8221; im Jahr 2010. Die Junta will sich aber im zukünftigen Parlament eine Sperrminorität von 25 % sichern. Der zukünftige Machterhalt scheint den Militärs wesentlich wichtiger als die schnelle, lebenswichtige Hilfe für die Überlebenden im Krisengebiet. Das Ergebnis der Abstimmung scheint vorprogrammiert. Es gibt Berichte, dass staatliche Betriebe ihre Mitarbeiter zur Abgabe von Ja-Stimmen zwingen. Andere Stimmen werden einfach gekauft. Wen wundert es, dass die Militärs als Ergebnis des  Referendums fast 100% Ja-Stimmen verkünden?</p>
<p>Man wolle zwar materielle Hilfe aber keine ausländischen Personen im Land. Keine Suchtrupps, Keine Helfer und schon gar nicht Vertreter der Medien oder andere Berichterstatter.  Wie grausam ist wohl die Lage im Land?  Es sollen jedoch ausländische Personen im Land sein, die helfen könnten.  Ärzte ohne Grenzen,   1500 UN-Mitarbeiter,  die Hilfsorganisation CARE mit 500 Mitarbeitern sowie &#8220;Safe The Children&#8221;. Für den Umfang dieser Katastrophe aber völlig unzureichend. Transportmittel fehlen, um die unzugänglichen Gebiete zu versorgen.  Das Internationale Rote Kreuz berichtet hingegen, humanitäre Hilfe für 220 000 Personen konnte trotz wiedriger Umstände geleistet werden.</p>
<p>Gestern, mehr als eine Woche nach der Katatastrophe, durften erste LKW in das Land, um Hilfe in die betroffenen Regione zu bringen. Heute berichtet die Bangkok Post,  thailändische Hilfsgüter wurden von den Militärs mit grossen Etiketten versehen, die zynischerweise behaupten, diese Hilfe käme direkt von der Militärregierung. Namen führender Junta-Generale wurden auf die Verpackungen geklebt. Frankreich will nicht länger warten und sendet ein Kriegsschiff mit 1500 Tonnen Hilfsgüter in die Region.</p>
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		<title>Rauchverbot in Thailand &#8211; Verqualmte Kneipen sind out</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 15:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbot Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Montag, 11.Februar 2008 herrscht offizielles Rauchverbot in Thailand. Betroffen sind alle Bars, Pubs, Diskotheken und Märkte. In Irland begann das Rauchverbot im Frühjahr 2003. Raucher befolgten anstandslos das Rauchverbot. In Pubs, deren Luft früher die Augen zum tränen brachten, war die Luft auf einmal rein. Das tut der Atmosphäre kein Abbruch. Die Raucher gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Montag, 11.Februar 2008 herrscht offizielles Rauchverbot in Thailand. Betroffen sind alle Bars, Pubs, Diskotheken und Märkte.<span id="more-190"></span></p>
<p>In Irland begann das Rauchverbot im Frühjahr 2003. Raucher befolgten anstandslos das Rauchverbot. In Pubs, deren Luft früher die Augen zum tränen brachten, war die Luft auf einmal rein. Das tut der Atmosphäre kein Abbruch. Die Raucher gehen seither schön brav an die frische Luft um sich die Lungen mit teerhaltiger Luft vollzupumpen.  Italien hat das Rauchverbot durchgesetzt, Frankreich, Grossbritannien, Uruguay, und andere. Deutschland tut sich schwer, konsequent Ähnliches zu tun. Die persönliche Freiheit scheint in Gefahr. Bahnhöfe und Flughäfen, Behörden, Schulen und Krankenhäuser, das ist noch okay. Rauchverbot in Restaurants scheint einigen Lobbyisten zu weit zu gehen.</p>
<p>Kann man noch von Demokratie reden, wenn ein nicht zu unterschätzender Teil der Bevölkerung dermassen eingeschränkt wird? Nicht mehr an jedem beliebigen Ort quarzen wo die Lunge gerade juckt, das ist unerhört. Völlig abwegig!!</p>
<p>Wer so argumentiert, vergisst völlig, dass jede menschliche Gesellschaft ein paar Regeln für das Zusammenleben benötigt. Im Idealfall trägt diese Regeln jede Person in sich selbst. Im besten Fall bedarf es keines Grundgesetzes um die Würde des Menschen als unantastbar anzuerkennen. Dazu gehört ebend auch, andere nicht gegen ihren Wunsch mit Raucherqualm zu belästigen. Die Freiheit der Raucher bleibt ungebrochen überall dort zu rauchen, wo andere Personen nicht beeinträchtigt werden. Zigarettenrauch ist u.a. verantwortlich für Asthma, Schlaganfall und Herzanfälle, auch wenn er als <em>Second Hand</em> Produkt  konsumiert wird.</p>
<p>Das Rauchverbot gilt nun in Thailand. Hier scheint mir die Umsetzung unproblematischer als in europäischen Ländern. In Thailand gibt es sehr viele Restaurants, Märkte und Bars, die Freiluftcharakter tragen. Die überwiegend  durchgehend warmen Temeperaturen in weiten Teilen des Landes, ermöglichen Frischluftlokale. Hier wird zwar auch das Rauchverbot greifen, doch es genügt, separate Zonen für Raucher und Nichtraucher einzurichten.</p>
<p>Das Rauchverbot in Thailand wird zunächst ohne Sanktionen kontrolliert. Verstösse werden mit Belehrungen und Warnungen, behandelt. Die Schonfrist läuft am 31. Mai aus. Raucher können mit 2000 Baht, Eigentümer von Einrichtungen bis zu 20 000 Baht Strafe rechnen.</p>
<p>Deutsche Krebsgesellschaft: <a href="http://www.krebsgesellschaft.de/rauchen_rauchenundgesundheit,1051.html" title="Gesundheitliche Folgen des Rauchens">Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens</a></p>
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		<title>Erneut Vogelgrippe in Thailand &#8211; Tausende Hühner tot aufgefunden</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 15:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Regierungsbüro für landwirtschaftliche Viehzucht vermutet den Erreger der Vogelgrippe H5N1 in Chumsaeng, in der Provinz Nakhon Sawan, nachdem tausende Hühner in einer Hühnerfarm starben. Ein Labortest in Phitsanulok bestätigte den Tod der Hühner durch Vogelgrippe. Innerhalb der nächsten 30 Tage darf kein lebendes Geflügel innerhalb Thailands transportiert werden. Im Umkreis von 5 Kilometern um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Regierungsbüro für landwirtschaftliche Viehzucht vermutet den Erreger der Vogelgrippe H5N1  in Chumsaeng, in der Provinz Nakhon Sawan, nachdem tausende Hühner in einer Hühnerfarm starben. Ein Labortest in Phitsanulok bestätigte den Tod der Hühner durch Vogelgrippe.</p>
<p><span id="more-178"></span>Innerhalb der nächsten 30 Tage darf kein lebendes Geflügel innerhalb Thailands transportiert werden. Im Umkreis von 5 Kilometern um die betroffene Farm wurde eine Quaratänezone eingerichtet. 60 000 Hühner in der Farm wurden nach Anordnung getötet. Verbraucher werden angehalten, nur völlig gegartes Vogelfleisch zu verzehren.</p>
<p>In Thailand werden sehr viel mehr Vogelarten gegessen, als z.B. in Deutschland. Hier, im Norden Thailands,  hat so ziemlich jeder Haushalt ein Katapult, welches eingesetzt wird um diverse kleinere Wildvögel zu erlegen und anschliessend zu verspeisen.</p>
<p>Derzeit tagen übrigens 500 Forscher und Akademiker aus mehr als 40 Ländern in Bangkok zum Thema Vogelgrippe.  Es geht vor allem um die Entwicklung von Impfstoffe für Menschen und Tiere. Schliesslich soll der Weg von der Kenntnis zur Kontrolle der Vogelgrippe führen.</p>
<p>Weitere Infos zum Thema Vogelgrippe: <a href="http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/" title="WHO - Vogelgrippe">WHO Avian Influenca</a></p>
<p><a href="http://thaigcd.ddc.moph.go.th/Bird_Flu_main_en.html" title="Vogelgrippe Thailand">Bureau of General Communicable Diseases Department of Disease Control MOPH, Thailand</a></p>
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		<title>Thailändische Medizin</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 10:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Thailand gibt es ein interessantes Konzept zur Versorgung mit medizinischen Präparaten. Der Arzt verschreibt genau die Menge an Medizin, die er für die Behandlung für notwendig hält. Die Patienten bekommen auch genau diese Menge. Meist gleich beim Arzt. Der Arzt bzw. die Ärztin vefügt über ein kleines Portioniertischen. Dort werden die Medikamente entsprechend dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Thailand gibt es ein interessantes Konzept zur Versorgung mit medizinischen Präparaten.  Der Arzt verschreibt genau die Menge an Medizin, die er für die Behandlung für notwendig hält. Die Patienten bekommen auch genau diese Menge. Meist gleich beim Arzt. Der Arzt bzw. die Ärztin vefügt über ein kleines Portioniertischen. Dort werden die Medikamente entsprechend dem Bedarf des Patienten umgetütet. Aus der Originalpackung, die vielleicht 20 Tabletten enthält, werden die 6 oder 10 Tabletten herausgenommen, welche tatsächlich benötigt werden.<br />
<img src="http://www.falang-in-thailand.de/wp-content/uploads/2007/10/medizin-tabletten-thailand-10170005.JPG" alt="Tabletten Thailand" class="imageframe" height="360" width="480" /><span id="more-138"></span>Die Patienten müssen nur die tatsächlich benötigten Tabletten bezahlen. Eigentlich logisch. Anders als im deutschen medizinischen Zwangssystem, wo immer komplette, ungeöffnete Verpackungen verschrieben und bezahlt werden müssen.</p>
<p>Eine Ausrichtung am thailändischen Modell könnte in Deutschland sicherlich einige Milliarden  Euro pro Jahr sparen. Ganz abgesehen von der schwindenden Notwendigkeit, die nicht verbrauchte Medikamente sachgerecht zu entsorgen. Den Pharmagiganten wird dieses Modell sicher nicht gefallen. Für die Beitragszahler der Krankenkassen könnten sich jedoch spürbare Einsparungen ergeben.</p>
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		<title>Thailänder sind nicht dick&#8230;?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 15:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Thailänder sind nicht dick&#8221; steht in meinem Sprachführer Thai. Das ist sicherlich wohlwollend gemeint und trifft für den Grossteil der Thailänder zu. Doch immerhin 10 Millionen der rund 65 Millionen Thailänder sind fettleibig, stellt die WHO fest. Damit verbunden ist ein Zunahme von Herzerkrankungen, hoher Blutdruck, Diabetes und Krebs. Wenig Bewegung und der Konsum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Thailänder sind nicht dick&#8221; steht in meinem Sprachführer Thai. Das ist sicherlich wohlwollend gemeint und trifft für den Grossteil der Thailänder zu. Doch immerhin 10 Millionen der rund 65 Millionen Thailänder sind fettleibig, stellt die <a href="http://www.who.int/dietphysicalactivity/publications/facts/obesity/en/" title="WHO Obesity">WHO</a> fest.  Damit verbunden ist ein Zunahme von Herzerkrankungen, hoher Blutdruck, Diabetes und Krebs.</p>
<p><span id="more-122"></span><br />
Wenig Bewegung und der Konsum von Fastfood tragen wesentlich zu diesem Trend bei. Sicherlich trägt die Hitze in Thailand dazu bei, dass sich der Bewegungsdrang vieler Thailänder in Grenzen hält.  Doch ist das natürlich keine Entschuldigung, denn viele Thailänder machen vor, dass man dennoch nicht fett sein muss.</p>
<p>In Thailand sind längst die wohlbekannten, weltweiten Fastfood-Ketten präsent. Teuer und genauso wenig schmackhaft wie in anderen Ländern. Wer will kann aber auch im kleinen Laden bzw. Markt nebenan seine Fettportion bekommen.  Fettes Fleisch am Fleischstand, Chips und andere Knabberzeugs, abgepackte  Backwaren ,&#8230; Wer  dazu neigt, Fett zu essen bekommt sein Fett. Ebenso wie Süssigkeiten für erschwingbares Geld.</p>
<p>Nach meiner Auffassung ist Fettleibigkeit zu einem grossen Teil ein psychisches Problem.  Viel Essen zähle ich zu den Suchtkrankheiten. Entsprechend schwierig ist es, eine Person langfristig davon zu überzeugen, weniger zu essen. Ja, ich weiss wovon ich spreche. Die Tochter meiner Freundin bringt mit ihren 14 Jahren und 1,50 m Körpergrösse bereits 125 Kilogramm auf die Waage.</p>
<p><img src="http://www.falang-in-thailand.de/wp-content/uploads/2007/10/fettleibiges-thailaendisches-maedchen-08160107.JPG" alt="Fettleibiges thailändisches Mädchen" class="imageframe" height="480" width="457" /></p>
<p>Die Kids lernen hier in Thailand bereits in der Schule eine vernünftige, ausgewogene Ernährung. Das Wissen allein hilft leider nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mittel gegen Moskitos &#8211; Kampf gegen Malaria, Denguefieber und Gelbfieber</title>
		<link>http://www.falang-in-thailand.de/20070924/mittel-gegen-moskitos-kampf-gegen-malaria-denguefieber-und-gelbfieber.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.falang-in-thailand.de/20070924/mittel-gegen-moskitos-kampf-gegen-malaria-denguefieber-und-gelbfieber.htm</guid>
		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich über Krankheiten geschrieben die über Moskitos übertragen werden können. Malaria, Denguefieber und Gelbfieber gehören zu den gefährlichsten Krankheiten die von Moskitos übertragen werden. Heute werde ich einige Mittel nennen, die dazu beitragen nicht von Moskitos geplagt zu werden. Gleich vorweg. Ein Allheilmittel gibt es nicht. Den besten Schutz vor Moskitos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen habe ich über Krankheiten geschrieben die über <a href="http://www.falang-in-thailand.de/20070912/moskitos-verbreiten-malaria-dengue-fieber-und-andere-krankheiten.htm" title="Moskitos übertragen Krankheiten ">Moskitos</a> übertragen werden können. Malaria, Denguefieber und Gelbfieber gehören zu den gefährlichsten Krankheiten die von Moskitos übertragen werden. Heute werde ich einige Mittel nennen, die dazu beitragen nicht von Moskitos geplagt zu werden.</p>
<p><span id="more-111"></span>Gleich vorweg. Ein Allheilmittel gibt es nicht. Den besten Schutz vor Moskitos liefert eine Kombination nachfolgender  Mittel.</p>
<ol>
<li>Mechanischer Schutz
<ol>
<li><em>Körperbedeckende Kleidung</em><br />
Lange Kleidung bedeckt den Körper und erschwert den Moskitos den Zugang zur Haut. Dünne, enganliegende Kleidung wird von Moskitos aber schnell überwunden, die Tierchen stechen durch die Kleidung hindurch. Lange, körperbedeckende Kleidung sollte hell sein und locker auf der Haut liegen. So entsteht zumindest eine gewisse Hemmschwelle gegen Moskitos. Ein effektiver Schutz ist diese Massnahme nicht.Besonders gerne werden die Füsse von Moskitos besucht. Deshalb Strümpfe nicht vergessen und den Körper mehrfach am Tage reinigen.</li>
<li><em>Moskitonetz</em><br />
Sollte man haben, wenn das Bett nicht in einem vollständig gegen Moskitos abgeschirmten Raum steht.  In Hotels oder Gästehäusern braucht man das nicht. Seid Ihr mit dem Zelt unterwegs oder schlaft bei Thailändern zu Hause, kann es wichtig werden. Das Moskitonetz gibt es für etwa 200 Baht zu kaufen. Es wird über dem Bett, der Ruhematte oder was auch immer, gespannt.<br />
<img src="http://www.falang-in-thailand.de/wp-content/uploads/2008/01/moskitos-bekaempfen-moskitonetz-08090009.JPG" alt="Moskitonetz Thailand" class="imageframe" height="360" width="480" /></p>
<p>Moskitonetze vor den Fenstern sind ebenso effektiv, wen man darauf achtet, dass diese dicht am Rahmen anliegen und keine Löcher haben.</li>
<li><em>Elektrischer Moskitofänger</em><br />
Das Ding sieht aus wie ein Tennisschläger und ist ähnlich robust. Insgesamt drei metallene Maschengitter sind über den &#8220;Schläger&#8221; gespannt. Die äusseren Metallgitter können berührt werden ohne einen elektrischen Schlag zu bekommen. Im Handgriff des Schlägers befinden sich zwei Drucktaster. Ein Taster setzt das innere Metallgitter unter Spannung, der andere Taster lässt ein kleines Lämpchen im Handgriff aufleuchten. So ist die Nutzung auch in völliger Dunkelheit möglich. Gelangt ein Moskito zwischen die stromführenden Metallgitter gibt es einen ordentlichen Funken, es knallt und das Moskito verpufft.</p>
<p><img src="http://www.falang-in-thailand.de/wp-content/uploads/2008/01/moskitos-bekaempfen-elektrisch-09120032.JPG" alt="Elektrischer Moskitofänger" class="imageframe" height="480" width="360" /><br />
Der Schläger kann an jeder thailändischen Steckdose aufgeladen werden. Empfohlene Ladezeit: 12 bis 14 Stunden. Je nach Intensität der Nutzung hält die Ladung mehrere Stunden bis mehrere Tage. Der Moskitofänger kostet irgendwo zwischen 50 und 100 Baht.</li>
<li><em>Aufenthalt im Freien vermeiden</em><br />
Diese Massnahme kann sehr effektiv sein, aber die Aktionsfreiheit wesentlich einschränken.  Wer sich in einem gut klimatisierten Hotelzimmer aufhält wird kaum von Moskitos behelligt werden. Das trifft auch auf weitere Hotelräume, Räumen in gepflegten Gästehäusern usw. zu, soweit es geschlossene Räume sind. In klimatisierten Räume sind moskitos stechfaul. Mit sinkender Temeperatur nimmt die Lust zum Stechen ab.<br />
Da die Malaria-Mücken erst zum Abend aktiv werden, kann diese Massnahme auch für Trecking-Freunde in Betracht kommen, sobald das abendliche Quartier erreicht ist.</li>
<li><em>Die eigenen Hände</em><br />
Na klar. Wer fix ist, klatscht die Biester mit der Hand weg. Das ist nur eine eingeschränkte Massnahme, weil damit kaum Moskitostiche zu vermeiden sind.</li>
<li><em>Ventilator</em><br />
Im Luftstrom von Ventilatoren mögen sich fliegende Kleintiere nicht aufhalten. Offenbar ist es zu anstrengend gegen den Luftstrom anzukämpfen. Es genügt bereits die kleinste Ventilatorstufe um die Plagegeister fernzuhalten.</li>
</ol>
</li>
<li> Pflanzliche Präparate
<ol>
<li><em>Zitronen<br />
</em> Einreibung mit Zitronen, Zitronensaft oder Zitronenöl (Zitronella) hält Moskitos kurzzeitig ab. Ein dauerhafter Schutz ist damit nicht gegeben.</li>
<li><a href="http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=613" target="_blank">Basilikum </a>soll wirksam sein. Habe ich nicht selbst getestet. Eukalyptusblätter steigern die Wirksamkeit der Basilikumpflanzen.</li>
<li><em>Lemon Eukalyptus</em><br />
ziemlich gute Wirkung gegen Moskitos. Meist als Bestandteil eines Moskito-Mittels angeboten.</li>
<li><em>Teebaumöl</em><br />
Teebaumöl ist im Reformhaus erhältlich. Zu Risiken von Teebaumöl: Bundesinstitut für Riskobewertung</li>
<li>Sojabohnen-Öl</li>
<li><em>Katzenminze</em><br />
Laut Forschungsergebnis eines wissenschaftlichen Teams an der Iowa State University ist eine leichte Katzenminze-Lösung zehnmal effektiver als  der synthetische Wirkstoff DEET. (Quelle: <a href="http://www.enius.de/presse/1057.html" target="_blank">enius.de</a>)</li>
<li>Schafgarbe<br />
Ein Präparat aus Schafgarbe soll auf der Haut bzw. in die Kleidung eingerieben gegen Moskitos wirken</li>
</ol>
</li>
<li>Chemische Präparate
<ol>
<li><em>Autan</em><br />
Schützt bis zu 8 Stunden gegen Moskitos. Als Spray auch zum Auftragen auf die Kleidung geignet.  Autan wird vom Hersteller nicht zur Daueranwendung empfohlen. Wirkstoff: Icaridin. Schützt auch gegen Bremsen und Zecken.</li>
<li><em>Zanzarin Mückenschutz</em><br />
Schützt bis zu 5 Stunden vor Moskitos. Enthält Wirkstoffe von Jojoba, Aloe Vera und Panthenol sowie Naturstoffe aus der Kokosnuss.</li>
<li><em>Jaico</em> Antimücken (Gel, Roll on, Lotion)<br />
Schützt bis zu 8 Stunden vor Moskitos. Tropengestestet. Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET)</li>
<li>Zedan<br />
Enthält viele Naturstoffe wie Walnussöl, Idris Yaghi, Zedernholz, Eukalyptus Citronella, ätherische Öle&#8230;<font face="Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif" size="-1">.</font></li>
<li><em>Moskitospray</em><br />
In Thailand gibt es diverse Sorten Moskitosprays. Gesprüht wird ca. 2 Stunden vor dem Schlafengehen.</p>
<p><img src="http://www.falang-in-thailand.de/wp-content/uploads/2008/01/moskitos-bekaempfen-spray-baygon-09250001.JPG" alt="Moskitospray Thailand" class="imageframe" height="480" width="312" /><img src="http://www.falang-in-thailand.de/wp-content/uploads/2008/01/moskitos-bekaempfen-spray-mortein-moskito-killer-09190006.JPG" alt="Moskitospray Thailand" class="imageframe" height="480" width="269" /></p>
<p>Fenster und Türen bis zum Schlafengehen schliessen.</li>
<li><em>Imprägnierung</em> für Kleidung und Moskitonetz<br />
Einige Mittel sind auch auf Kleidung und anderen Textilien anwendbar. Dazu gehört z.B. das <em>Autan-Spray</em>  und<em> Nobite Kleidung</em>. Outdoor- (Expeditions-) ausrüster bieten bereits imprägnierte Moskitonetze an. Die Imprägnierung hält ungefähr 6 Monate. Moskitos werden durch Kontakt mit dem Netz getötet.</li>
<li><em>Räucherstäbchen</em><br />
Gibt es in jedem kleinen Laden in Thailand. Werden für den Besuch im Wat (Tempel) benötigt. Auch für andere buddhistische und animistische Zeremonien. Ebenso wie der Qualm vom Feuer sorgt der Qualm der Räucherstäbchen für einen gewissen Abstand zu Moskitos. Der Qualm wird von Menschen nicht unbedingt als angenehm empfunden. Deshalb ist diese Methode nicht jedermanns Sache. Eher ein Notbehelf, Falls gerade keine andere  Massnahme anwendbar.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Gefälschte Medikamente<br />
Nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 10% aller Medikamente gefälscht.  Hier im Ostasiatischen Raum wird die Rate der gefälschten Malaria-Medikamente auf 50% geschätzt. Nach Berichten lokaler Zeitschriften stammen die gefälschten Medikamente vorranig aus China. Die gefälschten Medikamente sind äusserlich nicht von echten Medikamenten zu unterscheiden.  Nach Schätzung offizeller Stellen starben in China rund 100 000 Menschenweil sie vergiftete oder nicht wirksame Medikamente einnahmen. Gefälschte Malaria Medikamente enthalten meist noch eine Spur des tatsächlichen Wirkstoffes. Dadurch können sich Erregerstämme entwickeln, die weitgehend resisitent gegen den Wirkstoff sind.  In den Industrieländern ist die Anzahl von Fälschungen äusserst gering, so dass man sich hier keine Sorgen machen muss. (Siehe Beitrag Spiegel: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,486792,00.html" title="Gefälschte Medikamente" target="_blank">Gefälschte Medikamente</a>)</p>
<p>Merkblatt des Auswärtigen Amtes zum Moskitoschutz (PDF-Datei): <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Gesundheitsdienst/download/Malariaprophylaxe.pdf" title="Malaria Prophylaxe">Malaria Prophylaxe durch Mückenschutz</a></p>
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