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  • 5. Sep. 2007

    Gestern auf dem Markt kauften wir einige Maden. Die Portion gibt es für 10 Baht. Ich war gespannt wie die Dinger zubereitet werden.

    Maden essen Thailand

    Zubereitung der Tierchen gibt es jedoch nicht. Sie werden nicht gegrillt, gekocht, paniert, fritiert oder was auch immer. Würzen fällt auch aus. Die Maden werden einfach in den Mund gesteckt und zerkaut. Schmecken ein bissel mehlig, nur nicht so trocken. Okay, man kann die Dinger also mal probieren ohne Gefahr zu laufen danach süchtig zu werden. Einige Thais schieben die Dinger jedoch mit wachsender Begeisterung in den Mund.
    Die Maden sind “sortenrein”. Sie treiben sich zu Lebzeiten auf den Pflanzen der Maisfelder herum. Es gibt andere Maden die z.B. auf Bambuspflanzen beheimatet sind.

    Maden und Heuschrecken gibt es auf vielen Märkten in Thailand. Auch in der Landeshauptstadt Bangkok sind Stände mit diesen Tierchen magische Anziehungspunkte für Touristen. Es ist jedoch ein Mythos, dass diese Tiere nur für Touristen interessant sind. Hier auf dem Markt, ca. 35 km entfernt von Chiang Rai gibt es definitiv keine Touristen. Auf diesem Markt werden vor allem Lebensmittel für den täglichen Bedarf angeboten.

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    3 Kommentare »

    1. Mario schreibt:

      Uah… Ernährungstechnisch gesehen sind sie sicher sehr nahrhaft und möglicherweise wg. des Eiweises sogar in Maßen gesund. So “untrainiert” 😉 ist das aber für mich eine Vorstellung, mit der ich mich erst mal länger beschäftigen müsste…

      Wenn Du schreibst, dass sie mehlig schmecken – ist das Deine eigene Erfahrung oder hast Du Dir das sagen lassen? M. a. W.: Hast Du selber gesnackt?

      Witzig ist ja auch in DIESEM Zusammenhang die Googlewerbung von Knorr “Vitalkick von Knorr”. Hab nachgesehen, da gabs aber nur Fertignahrung… ;-))

      Gruß,
      Mario

      6. Sep. 2007 | #

    2. klaus schreibt:

      Also ehrlich, die sehen doch lecker aus. Ich glaub, da hätte ich mich getraut.

      gruss
      klaus

      6. Sep. 2007 | #

    3. klaus schreibt:

      Ja, den Geschmack habe ich aus eigener Erfahrung beschrieben. Ich möchte mich nicht auf Erfahrungen aus zweiter Hand verlassen 😉 Untrainiert stimmt schon, zumindest im Vergleich mit den Thais. Im Vergleich zu Euch habe ich ja bereits einige ungewöhnliche kulinarische Erfahrungen gesammelt. Auf die schnelle fällt mir ein: Heuschrecken, Ameiseneier, Frösche, Schlangen, knackige schwarze Käfer, Menk Dschoon (Siehe Beitrag v. 6 August). Sei beruhigt, ich gehe ja nicht in die Vollen. Habe ca. 5 bis 6 dieser “Snacks” geknabbert. Na ja knabbern ist nicht der richtige Ausdruck. Die zerplatzen zwischen den Zähnen wie eine reife Johannisbeere. Der feuchte, mehlige Inhalt legt sich auf die Zunge, die Haut hängt derweil etwas an den Zähnen bis man sie runtergelutscht hat.
      Heute habe ich erfahren, dass die Maden auch in heissen Fett gebrutzelt und ebenfalls ungewürzt verzehrt werden. Diese Variante steht mir also noch offen.

      Ist alles nicht so schlimm, wenn man mal loslassen kann. Wenigstens ein bissel. Einfach mal vergessen was Du im Leben zum Thema Essen so eingepaukt bekommen hat. “Sowas ist man doch nicht” “Ist ja ekelig” usw. Sicherlich spielt die Umgebung eine Rolle. Die Menschen um Dich herum. Eine gewisse Bereitschaft vorausgesetzt. Wenn viele Personen um Dich herum etwas essen, fällt die Scheu eher, als wenn jetzt einige Personen in Deutschland um Dich herum sitzen und Dich entgeistert wie einen Alien anstarren, während Du eine Made zum Mund schiebst. Ganz abgesehen von den Kommentaren die Du dazu hören würdest.

      6. Sep. 2007 | #

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