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  • 17. Sep. 2007

    Mehr als 900 illegale Taxifahrer und “Touristenführer” dürfen gesiebte Luft atmen.  Am  internationalen Flughafen Bangkok  Suvarnabhumi  wurden  im Juni 235 Personen und im Juli 686 Personen gefangen genommen.  Der Flughafenchef von Suvarnabhumi schätzt, die illegalen Ativitäten damit um 70 bis 80% reduziert zu haben. Gleichzeitig bedeutete das einen Schub für die legalen Taxi, Limousinen und Busservices.

    Taxis sollen ab Oktober 2007 in der zweiten Etage des Flughafen-Terminals auf Fahrgäste warten dürfen. Einige Busse der Verkehrsbetriebe sollen die Erlaubnis erhalten in der ersten und vierten Etage Fahrgäste einzusammeln.

    Illegale Taxis waren (und sind?) besonders für hohe Preise verantwortlich. In einigen Fällen soll es auch Überfälle auf   Fahrgäste gegeben haben, die dann ausgeraubt wurden.  Illegale Taxis haben kein Taxameter, welches den Preis kontinuierlich zum zurückgelegten Weg aufrechnet und anzeigt. So wie wir das in Deutschland gewohnt sind. Unkundige Personen sind gut beraten, ausschliesslich Taxis mit Taxameter zu nutzen.

    Als Richtlinie für meine Leser diese Information: Ende November 2006 kostete mich eine Taxitour mit einem offiziellen Taxi aus dem Herzen Bangkok s (Khaosan Road) zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi etwa 350 Baht. Die Preise dürften sich nicht wesentlich geändert haben. Wer 800 Baht oder mehr bezahlt, ist gewiss einer Abzocke zum Opfer gefallen.

    Ein Hinweis  der generell für Bangkok gilt. Es ist meist nicht schwierig, ein Taxi im Bereich der Innenstadt zu finden. Man sollte sich nicht auf freundliche Taxifahrer bzw. Tuk-Tuk-Fahrer einlassen, die sich selbst anbieten. Wenn diese dann evtl. noch gewisse Touren anbieten wollen, die meist sehr preiswert sind (z.B. 40 Baht), muss man energisch nein sagen. Die Taxifahrer arbeiten in Kooperation mit Reisebüros, Schmuckgeschäften, Maßschneidern u.ä. Im Laufe der Fahrt wird man evtl. erfahren, dass der Taxifahrer sein Geld vom Reisebüro bekommt. Er wird flehen, man solle wenigstens hineingehen und sich etwas anhören, selbst wenn man nichts kauft. Solch eine Tour bringt etwas für den Schlepper und die dahinter stehenden Verkaufseinrichtungen, nichts für den Touristen, der nur seine Zeit verplempert.

    Taxis mit dem Taxi-Schild auf dem Dach und Zähler im Fahrgastbereich halte ich für sicher. Die Thailändische Regierung ist ernsthaft bemüht, kein schlechtes Bild auf das Land fallen zu lassen. Tourismus ist sehr wichtig für Thailand. Deshalb wird viel unternommen, um das Land für Touristen problemfrei zu gestalten. Es gibt eine Touristenpolizei, die in allen wichtigen Touristengebieten präsent ist. Allein in Bangkok sollen über 500 Personen an wichtigen Orten im Einsatz sein.

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    2 Kommentare »

    1. yanpa schreibt:

      Weiß nicht, ob es Glück bzw. Zufall war, aber während eines Monats in Bangkok hatte ich mit Taxifahrern selten Problemen. Allerdings habe ich beim Einstieg immer ein beherztes “sawasdi krap” von mir gegeben und hoffentlich den Eindruck erweckt, ich sei nicht gerade frisch und ahnungslos im Lande angekommen. Nur selten musste ich auf das Vorhandensein des Zählers freundlich hinweisen.

      Beim einzigen Mal, wo ich vergass, auf das Einschalten des Taxameters zu bestehen (es war spät am Abend…) ließ mich der Fahrer den Preis selber aussuchen (das berühmte “it’s up to you”), zu seiner Enttäuschung kannte ich aber die passende Summe für die Strecke und hatte die passenden Scheine auch parat (generell eine gute Strategie).

      Erstaunlich aber war, dass ich mehrmals selber sagen musste, wo es lang ging.

      18. Sep. 2007 | #

    2. Mario schreibt:

      Vor einigen Jahren hatte ein Bekannter mal eine unschöne Erfahrung machen müssen. Ein Taxifahrer (nehme an, er hatte keinen Taxameter, weiß das aber nicht) hat ihn außerhalb in ein Waldstück gefahren. Dort hat schon ein anderes Auto gewartet. Die Reisekasse plus Gepäck war er los und musste obendrein den ganzen (unbekannten) Weg zurück laufen. Die pol. “Ermittlungen” brachten nichts.
      Die thail. Regierung tut gut daran, hier mit harter Hand aufzuräumen!

      18. Sep. 2007 | #

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