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  • 29. Sep. 2007

    In Thailand hat jedes Dorf seinen Wat (Tempel). Grössere Orte verfügen über mehrere Wats. Ähnlich wie in Deutschland die Kirchen gestreut sind. Heute wurde zum Arbeitseinsatz aufgerufen. Wer dem Aufruf nicht folgt, muss 100 Baht (2,23 Euro) bezahlen. Das ist für viele ein Tageslohn. Also geht man lieber zum Arbeitseinsatz als das Bussgeld zu bezahlen. Der Wat wird neu errichtet und einige Leute drängen, damit der (später) prunktvolle Neubau möglichst rasch voran kommt und eingeweiht werden kann.

    Thailändischer Tempel im Rohbau

    Es stehen Bauarbeiten an. Ein wichtiger Baustein für jedes Bauwerk sind Stahlbetonpfeiler und Stahlbetonquerstreben. Dafür muss Stahl geflochten werden. Das ist in Thailand überwiegend Frauenarbeit.

    Thailändische Frauen knüpfen Stahl

    Frauen die weniger harte Arbeit ausführen möchte, beschäftigen sich drinnen mit der Herstellung von Lampions.

    Thailändische Frauen stellen Lampions her

    Fertige Lampions sehen so aus:

    Thailändische Lampions

    Männer nehmen andere Aufgaben auf der Baustelle wahr. Etwa Stahl schneiden:

    Arbeiten im Wat - Stahl schneiden

    oder Erdreich ausheben:

    Thailändische Männer auf der Baustelle

    Andere Thailändische Männer beteiligen sich an der Herstellung von Bambuskörben. Die werden praktisch aus dem Vollen gehauen. Dicke Bambusstangen werden zunächst grob bearbeitet und in ganz schmale Streifen zerkleinert.

    Bambus bearbeiten

    Richtig dünn müssen die Bambusstreifen werden damit sie zum Korbflechten biegsam genug sind.

    Alter Mann spaltet Bambus

    Hier entsteht ein Bambuskorb:

    Thailändischer Mann flechtet Bambuskorb

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