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  • 27. Jan. 2008

    Das thailändische Energieministerium warnte vor einigen Tagen vor der Nutzung von Propangas als Treibstoff für Motorräder. Das Kochgas ist sehr preiswert. Deshalb steigt die Bereitschaft, Motorräder mit Propangas anzutreiben. Fahrende Garküchen führen eh eine Propangasflasche bei sich. Kochgas wird von der thailändischen Regierung stark subventioniert. Es kostet weniger als die Hälfte des tatsächlichen Marktpreises.

    Die Einsatz von Propangasbehältern, die im Hauhalt zum Kochen eingesetzt werden, ist vergleichbar mit einem Sebstmordbomber welcher Dynamit mit sich führt, sagt ein Mitarbeiter des Ministeriums. Die modifizierten Kochgasbehälter sind nicht für den hohen Druck geeignet, der in Verbrennungsfahrzeugen entsteht. Die Kochgasbehälter sind auch nicht für ständige Bewegung in horizontaler Lage konstruiert, sonder für eine vertikale Ruhelage. Stehen die Behälter mehrere Stunden in der Sonne können sie sich zu Raketen entwickeln.

    Fahrzeuge die für alternative Treibstoffe modifiziert wurden, benötigen eine offizielle Zulassung. Auf den Einsatz von Behältern für Kochgas steht eine Strafe von 50 000 Baht (etwas mehr als 1000 Euro). Als preiswertere Alternativen gegenüber dem Benzin stehen Ethanol, Biodiesel und Erdgas zur Verfügung. Die thailändische Regierung forciert den Verkauf von E 85. Noch im Laufe dieses Jahres soll der Verkauf des Mixes aus 85% Ethanol und 15% Benzin beginnen.

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