• Resort in Cihang Rai - Haus im grünen Paradies

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  • 6. Dec. 2008

    Ende November, Anfang Dezember ist die Zeit der Reisernte. Die zweite Ernte in diesem Jahr wird heimgebracht. Die Dörfer sind in dieser Zeit tagsüber wie leergefegt. Alle helfenden Hände werden auf dem Reisfeld benötigt. Die Reisernte läuft in dieser Gegend sehr häufig so ab, wie vor einigen hundert Jahren. Die Reisernte ist reine Handarbeit.

    Reisernte in Thailand

    Hin und wieder waren auf einigen Feldern Mähdrescher zu sehen. Der grösste Teil der Anbauflächen wird jedoch weiterhin traditionell bearbeitet. Die Reispflanzen werden mit der Sichel abgeschnitten.

    Reisernte in Thailand - Sicheln der Reispflanzen

    Besonders anstrengend ist diese Arbeit an Stellen wo Wind und Regen die Pflanzen auf den Boden gedrückt haben.

    Der Boden ist jetzt knochentrocken. Das Wasser, das monatelang auf den Feldern stand, ist restlos verschwunden.

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    Die gesichelten Pflanzen werden gebündelt um den Transport zum Dreschplatz zu erleichtern.

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    Rings um den Dreschplatz türmt sich das Reisstroh. Zwei Holzstangen, die mit einem kurzen Seil oder einer kleinen Kette verbunden sind, dienen zur Aufnahme der Strohballen. Es darf kräftig draufgeschlagen werden, damit die Reiskörner rieseln.

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    Die einzige Maschine im Ernteprozess wird zum wegblasen von Strohhalmen und anderen Verunreinigungen aus den Reiskörner eingesetzt. Ein Grasmäher, der während der Wachstumsperiode, zur Freihaltung der Lehmdämme zwischen den Reisfeldern genutzt wird.

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    Der goldbraune Reis ist nun bereit um in Säcke abgefüllt und auf einem betagten, meist gebraucht gekauften, Pickup, heimwärst transportiert zu werden.

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    Sein weisses Aussehen bekommt der Reis erst in der Reismühle. Dort werden die Schalen von den Reiskörnern entfernt.

    Der Reisanbau ist hier im Norden Thailands häufig Familienangelegenheit. Die Generationen der 40-jährigen und älter haben oftmals 5 bis 7 Geschwister. Geschwister und deren bessere Hälfte, sowie teilweise deren erwachsene Kinder, helfen während der Planz- und Erntezeit gegenseitig auf den Feldern.

    Dieser Reis ist nicht der duftende, thailändische Jasminreis, den ihr vielen deutschen Supermärkten kaufen könnt. Hier wird traditionell Klebreis angebaut und gegessen. Der Klebreis wird mit Wasserdampf gegart, nicht im Wasser gekocht. Die gegarten Körner haben eine feste Konsistenz, sind aber etwas klebrig. Mit der Hand werden kleine Kugeln geformt, die in dickflüssigen oder mehligen, meist sehr scharfen, Sossen getaucht, verspeist werden.

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    2 Kommentare »

    1. gsteding schreibt:

      aufschlussreiche Bilder unt Texte. nun habe ich endlich eine vorstellung von dem, was ich so esse

      8. Feb. 2010 | #

    2. arife schreibt:

      kann man von den reiskörnern die schalen auch mit extra maschienen oder so schälen ??

      4. Dec. 2010 | #

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